Segnung des Grabmales der Schwestern im Kloster Holzen

 

Am Allerheiligentag wurde im Rahmen des Friedhofbesuches in Kloster Holzen das von Franz Höchstötter aus Köngetried gestaltete Grabmal für die Schwestern, die auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhe fanden, gesegnet.

Auf einem Friedhof die hl. Familie zu finden, ist etwas ungewöhnlich. Aber dies hat seinen Grund.
Betrachten wir zunächst die Personen:
Maria schaut uns an als wolle sie sagen: Seht, wen ich geboren habe!
Sie schaut aber auch nach oben, denn sie weiß, wer ihr das Kind geschenkt hat und wer das Kind ist. Es ist Jesus, der einmal unser aller Retter sein wird.

Josef wirkt ruhiger, gelassener als Maria. Auch er schaut zu uns. Er legt seinen Arm schützend um Maria. Er ist bereit für Maria und das ihm anvertraute Kind zu sorgen.

Auf dem Arm Marias liegt das Kind.
Es breitet die Arme aus und ist offen für das, was kommen wird. Mit zufriedenem Gesicht vertraut sich Jesus Maria und Josef, ja uns Menschen an.

Wir Schwestern der St. Josefskongregation tragen alle den Namen Maria. Die Schwestern der St. Josefskongregation, die hier in Kloster Holzen auf dem Friedhof liegen, waren wie der hl. Josef und Maria bereit, für Gott und die Menschen zu leben. Sie widmeten sich der Sorge um die Menschen, in denen sie Jesus fanden.

Wie dieses Jesuskind vertrauten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kloster Holzen den Schwestern an.

Wir wollen Gott mit diesem Grabmal für unsere Mitschwestern danken, die in dem Glauben an Jesus Christus wirkten, der für uns Mensch wurde, für uns starb und auferstand.

 

Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

(Gedanken zum Grabmal - Die heilige Familie)

 

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