Geschichte


Schwesternzug

Schwesternzug

Schwestern mit Dominikus Ringeisen im Büro

Schwester Arntraud

Die Geschichte der St. Josefskongregation ist bis zum Jahr 1996 eng mit der Geschichte des Dominikus-Ringeisen-Werkes verbunden.


Über 100 Jahre lebten und wirkten die Schwestern nach dem Auftrag von Dominikus Ringeisen zum Wohl der Menschen mit Behinderungen.

Dominikus Ringeisen kaufte 1884
die ehemalige Prämonstratenser-Abtei Ursberg
und errichtete eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Am 2. Februar 1897 konnte er
die kirchliche und staatliche Genehmigung
zur Gründung der St. Josefskongregation, als Kongregation bischöflichen Rechts verkünden.

Bei der ersten feierlichen Einkleidung
am 19. März 1897 waren es 115 Frauen, 
die sich an das Leben in der Schwesterngemeinschaft banden.
Die erste Generaloberin wurde Sr. M. Angelina Martin.

1906 wurde die St. Josefskongregation Glied der Ordensfamilie des hl. Franziskus.

Nach dem Tod von Dominikus Ringeisen (1904) 
führte die St. Josefskongregation
die Behinderteneinrichtung in voller Verantwortung und als alleiniger Träger bis 1996 weiter.

Die St. Josefskongregation stellte sich in diesen Jahren 
den Herausforderungen und Nöten der Zeit.
Sie hielt die Organisation auf aktuellem Stand
und übernahm neue Aufgaben.

 

1996 verselbständigte die St. Josefskongregation das Dominikus- Ringeisen-Werk als kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechtes. 
Ihre Organe sind der Stiftungsvorstand und der Stiftungsrat.


Die St. Josefskongregation bleibt mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk in engem Kontakt - ideell, geistig und soweit möglich auch personell. Sie trägt in dessen Gremien die Ziele und Entwicklungen der Stiftung mit.

Die von Dominikus Ringeisen gegründete Lehrerinnen-Bildungsanstalt wird heute als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium - Sprachliches Gymnasium geführt dessen Trägerin die St. Josefskongregation ist.

Die Schwestern der St. Josefskongregation sind heute in verschiedenen Bereichen und Aufgabenfeldern tätig.