Geistlicher Impuls

 

     

Jesus ohne Arm klein

 

 

 

Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.

 



Jesus braucht unsere Fe   Ein Gebet aus dem 4. Jahrhundert, Quelle unbekannt
Torso gestaltet von Franz Höchstötter
Fotos von Sr. Katharina Wildenauer
IMG 4657

 

Gott schenkt uns die Zeit
er will uns mit dem Sonntag sagen:
Achte Deine Zeit!

Gott schenkt uns die Zeit
er will uns mit dem Sonntag sagen:
Achte die gemeinsame Lebenszeit mit anderen!

Gott schenkt uns die Zeit
er will uns mit dem Sonntag sagen:
Achte mich, der dir die Zeit, das Leben schenkt!

Gott schenkt uns die Zeit
er will uns mit dem Sonntag sagen:
du lebst und glaubst nicht allein!

Gott schenkt uns die Zeit
er will uns mit dem Sonntag sagen:
Feier mit mir das Leben,
der ich das Leben bin,
denn ich ende nicht im Tod,
sondern in der Auferstehung!

Gott schenkt uns die Zeit
drum will ich am Sonntag
ihm danke sagen
und mich nähren lassen
vom Brot, das mir Lebenskraft
und seine Gegenwart schenkt.

 

Text und Foto: Sr.M.Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 Lavendeltrume

 

 

Lavendeltrume2

 

 

 

 

 

   Lavendelträume

 Auf dem Weg durchs Labyrinth
 sich von Düften fangen lassen
 atmen
 ahnen
 wahrnehmen
 eine der Herrlichkeiten des Lebens
 den Duft in sich mitnehmen
 und so gestärkt durch den Alltag
 gehen

Fotos und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

Einweihung 10

 

 

 „Dieser Altar sei die festliche Tafel,
um die sich die Tischgenossen Christi freudig versammeln.
Mögen sie hier ihre Sorgen auf dich werfen und
neue Kraft schöpfen für den Weg,
auf den du sie führen willst.
Dieser Altar sei ein Ort vertrautem Umgangs mit dir
und eine Stätte des Friedens.
Alle, die hier den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen,
mögen mit seinem Geist erfüllt werden und
ständig wachsen in deiner Liebe.“

(aus der Weiheliturgie)

Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

   

Weihnachtsdeckenbild

   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Und das Wort ist Fleisch geworden
Gott meint es ernst mit uns
Gott geht es um uns Menschen
Gott wird wie wir und gibt uns damit Würde
Gott will, dass auch wir Menschen Mensch werden
Gott will uns zeigen wie wir als Menschen mit anderen Menschen leben können.

Haben wir den Mut, es uns anzusehen, wie es geht Mensch zu sein?
Haben wir den Mut, es uns anzuhören, wie es geht Mensch zu sein?
Haben wir den Mut, uns darauf einzulassen, Mensch zu sein
als Mensch unter Menschen
als Mensch für Gott und für die Menschen?

Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
Foto: Wolfgang Wildenauer

 bethel51 

ausstziger klein 

 

beide sehen den in Not

beide begegnen dem in Not

beide handeln

der eine sorgt sich um Heilung

der andere lässt den Ausgestoßenen, sich als Mensch erfahren

beide geben Nähe

körperliche Nähe

menschliche Nähe

Herr, schenk mir Augen, die den anderen nicht übersehen

Herr, schenk mir Ohren, die den anderen nicht überhören

Herr, schenk mir Füße, die den anderen nicht übergehen

Bilder:

Der barmherzige Samariter von Van Gogh

Franziskus und der Aussätzige von Sr. M. Paula Sailer CSJ

Gedanken von: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
        

 Jesus Krippe

 

  Jesus in der Krippe

winkt er?
ruft er?
will er auf sich aufmerksam machen,
dass wir ihn sehen
in unserem Weihnachtsgetümmel?
ist es
gar schon
der, der weiß, wie sein Leben enden wird
der Gekreuzigte?
es ist der,
der siegreich die menschliche Grenze
den Tod
überwinden wird.


Sr. M. Katharina Wildenauer
Foto aus einer Beamershow herausfotografiert
Bild gemalt von einem Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
stallklein  

Advent ist noch nicht Weihnachten

Foto und Gedanken: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

kranzklein  

Kranz
rund - ohne Anfang
          ohne Ende
so bist du, o Herr


Kranz
aus gebrochenen Zweigen - Schmerzen und Tod
                                        werden gebunden
auch du gingst diesen Weg, o Gott

Kranz
grün - Leben ist verheißen
          fur heute und morgen
das Leben bist du, o Herr


Text und Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 zweig1klein  

grüner Zweig
getrennt vom Baum
gebrochen

grüner Zweig
mit Nadeln so spitz
sie stechen

grüner Zweig
in der Farbe des Lebens
du sprichst von der Hoffnung

Text und Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

Franziskus und der Aussätzige
gestaltet von Sr. M. Paula Sailer CSJ

 

Franziskus
 

er war nicht nur der Bruder Immerfroh

er kannte die dunklen Seiten  des Lebens

er sah sie bei den anderen

und

ergriff Iniative

er ging in die dunkle Seite hinein

und teilte sie

mit denen, die im Dunkeln leben

er war nicht nur der Bruder Immerfroh

er kannte die dunklen Seiten des Lebens

er durchschritt sie selbst

und

wollte sie nicht missen

er nahm sie an

und teilte sie

mit denen, die im Dunkeln leben

er war nicht nur der Bruder Immerfroh

er kannte die dunklen Seiten des Lebens

er pries den Schöpfer des Lebens

und

erkannte ihn in seinem Leiden

er war ihm nahe

und teilte sie

mit dem, der uns erlöste

Foto und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
 

     

Dornenkrone

 

 

 

 

 

 

Eine Krone
für die Krone der Schöpfung
Eine Dornenkrone
voller menschlicher Grausamkeit

Eine Krone
Zeichen der Würde
Eine Dornenkrone
sie soll erniedrigen

 

Dornen 
schmerzlich
doch können sie Blüten tragen
Leben mit Schmerzen
lebt von der Hoffnung

Eine Krone
nicht aus Edelmetall
Eine Dornenkrone
geflochten aus dem Leben
für den Herrn der Welt

Eine Dornenkrone
sie kann Hoffnung schenken

Foto und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

Garten  

Gebet im Garten

Gebet im Garten

voller Angst

allein gelassen

die Freunde schlafen
 

Gebet im Garten

Gespräch mit dem

der nie schläft
 

Gebet im Garten

es gibt Kraft

es gelingt

zu akzeptieren

Foto: Sr. M. Margareta Gal CSJ
Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 

 

 

 

 
fastenzeit  

Asche
Alles ist vergänglich
heute oder morgen
wird es vergehen

auch du bist vergänglich

Kreuz
Jesus hat am Kreuz
alles Vergängliche
durchkreuzt
sogar den Tod

sogar deinen Tod

Aschenkreuz
Lass dich
und dein Scheitern bezeichnen

mit dem Zeichen des Heiles

Foto: Sr. M. Margareta Gal CSJ
Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 

 

 

 

 

   

 

advent

 

 

 

Advent


hoffen im wissen
dass leben immer kreuz in sich birgt

hoffen im wissen
dass einer mit uns lebt, der weiß was kreuz ist

hoffen im wissen
um die kraft der verwandlung


Foto und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

   

hartheim

 

Gedanken können harmlos sein

Gedanken können gefährlich werden

Gedanken können tötend werden

Gedanken können aber auch lebenswendend werden

Walter Merkt
Geistlicher Direktor

sich erinnern in der Verantwortung für heute und morgen

(Gedenktafel in Schloß Hartheim gestaltet von Alfred Göhrig nach dem Mahnmal im Klosterhof Ursberg)

Fotos: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

hartheim

hartheim

 

 

 

   

Labyrinth

 

labyrinth und leben

einlassen auf das leben
einlassen auf den weg
einlassen auf umwege
einlassen auf ein ziel

dabei so sein, wie ich geschaffen bin
dabei sterben und blühen
dabei blühen und sterben
dabei ganzheitlich sein

nur so kann ich leben
nur so kann ich gehen
nur so finde ich mein ziel
nur so finde ich das ziel, das mir gegeben

 

Foto und Text: Sr. M. Katharina  Wildenauer  CSJ

Labyrinth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Hl. Geist

 

 

 

Wer sich auf Gott und seinen Geist einlässt

der

bewegt sich nicht auf ausgetretenen Pfaden

dessen

Leben ist bewegt und sinnerfüllt

dem

begegnen immer wieder neue Herausforderungen

den

lässt Gott dabei nicht allein

 

 

 

Gesegnete Pfingsten

und viel heiligen Geist für jeden Tag im ganzen Jahr!

 

 

 

 

 

Foto: Paul Steghöfer in der Nacht der Kirchen und Kapellen, 10. Mai 2013
Firmprojekt der Pfarrei Maria Hilf in Krumbach mit Dr. Weber

Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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sterben und leben

 

 

sterben und leben
leben und sterben
beides zur gleichen zeit

wo immer ich neues leben beginne
muss ich altes leben lassen

in jedem sterben
liegt die chance für neues leben

ich kann nicht leben
ohne zu sterben
ich kann nicht sterben
ohne die hoffnung auf neues leben

 

 

Bild und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
ein Bild für diese Osterzeit

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kirchenbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Franziskus war ein Träumender.
Erst wollte er reich sein, dann ein ruhmreicher Ritter werden. 
Aber seine Träume scheiterten.
Er zog 1204 in den Krieg und wurde gefangen genommen.
Er war mehrere Monate in Gefangenschaft.
Als er heim kam, war er nicht mehr der, der er vor dem Krieg war.
Er war in einer tiefen Sinnkrise.
Er wusste nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte.

Franziskus war ein Suchender – ein Sinn-Sucher.
Er streifte durch die Gegend um Assisi.
Einmal hatte er ein besonderes Erleben.
Er ging in die Kirche San Damiano, die am Zerfallen war.
Heute würde da ein Schild stehen: Betreten verboten! Einsturzgefahr! Lebensgefahr!

Franziskus wagte sich in diese Ruine hinein.
Franziskus war ein Mutiger.

Er sah ein Kreuz vor welchem er betete. 
Franziskus war ein Betender.
Genau in diesem  verfallenden Kirchlein hörte Franziskus eine Stimme:
Franziskus geh und stelle mein Haus wieder her, baue meine Kirche auf, das wie du siehst ganz zu verfallen droht!

Franziskus war ein Hörender und er stellte sich diesem Ruf.
Er ging nicht daran, das verfallende Haus ganz abzureißen, um etwas ganz neues aufzubauen.
Er ging daran, die Ruine auszubessern und fing an, das Verfallende wieder aufzubauen.
Franziskus fing an, einen konkreten ersten Schritt zu tun,
indem er Stein um Stein die Kirche wieder herzustellen versuchte.
Erst später erkannte er den übertragenen und tieferen Sinn.

Franziskus war ein Mann der Tat, ein konkret Handelnder.
Franziskus widmete sich mit ganzem Herzen dieser Aufgabe.
Er baute kein warmes Nest für sich, sondern einen Ort für Gott und die Menschen.
Er baute für eine Zukunft, denn der Träumer hatte eine Vision: Dort werden heilige Jungfrauen leben!
In dieser Aufgabe ging er ganz auf, es machte ihm – dem ehemals reichen Kaufmannsohn - auch nichts aus, um Steine zu betteln und verlacht zu werden.

Und so begeisterte er andere – bis in unsere Zeit hinein.
Er hatte eine Ausstrahlung bis in unsere Zeit hinein.
Franziskus war ein Begeisternder.
Es kamen seine früheren Freunde und arbeiteten auf ganz unterschiedliche Weise mit.
Der eine mauerte,
andere steuerten Steine bei,
die nächsten sorgten sich um Lebensmittel.
Die Mitarbeiter halfen ihren Fähigkeiten gemäß.
Sie wuchsen zusammen und wurden eine Gemeinschaft - innerhalb weniger Jahre waren es Tausende.

Das Tau ist ein Segenszeichen, das Franziskus gerne auf Wände und unter Dokumente zeichnete.
Wir sind gesegnet in unserem Sein und Tun!
Würde ich auf so einen Ruf reagieren?
Wie?
Kann ich mich so unmittelbar ansprechen lassen?
Wenn die kleinen Schritte zählen, was könnte ich konkret als kleinen Schritt tun, um anderen Heil oder Glaube zu bringen?


Nachfolge ist, suchen
was will das Leben?
denn Gott will das Leben

Nachfolge ist, sehen und hören
die Wunden sehen
sich nichts vormachen
sich ansprechen lassen, von dem, was nicht heil ist
denn Gott will das Heil

Nachfolge ist, konkrete Schritte tun
um die Wunden zu heilen
und sei der Schritt noch so klein
so soll er nicht hinausgeschoben werden
und sei der Schritt noch so vorläufig
so soll er gesetzt werden

Nachfolge ist, heilende Schritte zu  tun
sie strahlen aus
sie helfen
und
sie schenken Leben

Bild und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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baustelle  

 

 

Das Leben – eine Baustelle

bauen
aufbauen
umbauen

beim bauen mit gefahren rechnen
krankheit, unfall, misslingen, ….
beim bauen mit überraschungen rechnen
freude, neue ansichten und seiten, gelingen …

man baut stein um stein
und fertig wird man nie
neue aufgaben, neues wissen, neue freunde, neue ziele,
eine andere zeit

man baut stein um stein
und fertig ist man nie
chance
und
belastung

immer wieder überdenken
was muss jetzt geschehen
was ist besser zu machen
annehmen, wenn es anders läuft

viele um uns bauen mit
bauen wir miteinander
wagen wir es, weiter zu bauen
denn wir bauen nicht allein
Gott baut mit

 

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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tabernakel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tabernakel

 

jesus brach das brot und reichte es den beiden jüngern

und

sie erkannten ihn

 

täglich neu wird uns das brot gereicht

täglich neu begegnet uns im brot der auferstandene

und

erkennen wir ihn

 

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

Zum Bild:
Tabernakel in der Mutterhauskapelle
der St. Josefskongregation 
Emaillearbeit von Sr. M. Paula Sailer CSJ)

 

 

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kreuz  

karfreitag - sein kreuzweg

er trägt das kreuz
nicht für sich,
sondern
für die anderen
mit den anderen

festgenagelt an das kreuz
eingeschränkt
aushalten
im dunkel auf das licht vertrauen

sterben
tod
und .....

wer ostern kennt
der kann vertrauen!

(im Kreuzweg mit behinderten Kindern und Jugendlichen
wurde dankbar dafür gebetetet,
dass Jesus weiß, was es heißt, ein Kreuz zu tragen.
Wie viele der Kinder müssen nachts in einer Schiene liegen!
Das Foto ist aufgrund der Lichtverhältnisse nicht optimal,
aber es will uns Gottes Gegenwart zeigen)

Foto und Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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ralf guehrer

 

 

 

 

 

Guter Gott,
jeder von uns hat sein Gesicht
jedes Gesicht ist einmalig und unverwechselbar
aber
allein vermögen wir nichts
wir brauchen einander, um leben zu können
wir brauchen einander, um die Welt gestalten zu können
wir brauchen einander, um der Welt Gesicht geben zu können

Guter Gott,
unser Gesicht ist gestaltet nach deinem Abbild
dies gibt uns Gestalt und Würde
dies gibt uns aber auch einen Auftrag
zu sein, wie du uns gemacht hast
zu sein, wie du uns willst
uns selbst und die anderen achtend

Guter Gott,
wie ein Netz sind wir ausgespannt über diese Welt
wir sind ein Menschennetz
wir brauchen einander
denn
allein vermögen wir nichts
Hilf du uns, den Gemeinschaften, in denen wir leben,
Gesicht zu geben – ein Gesicht das ausstrahlt
Hilf du uns, als dein Abbild,
der Welt Gesicht zu geben

 

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Bild von Ralf Gührer als Jahresbild zum Abendtau

  Text Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
licht bewahren  

Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen (Lk 2,22)

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,
er traut sich mir an
er will durch mich leuchten

Der Herr ist mein Licht und mein Heil,
diesem Herrn folge ich, er weiß den Weg
diesem Herrn traue ich mich an
diesem Herrn weihe ich mich

Der Herr ist mein Licht und mein Heil
dieses Licht sehe ich
dieses Licht trage ich
dieses Licht hüte ich

Der Herr ist mein Licht und mein Heil
diesem Herrn vertraue ich,
denn
er verlässt mich nicht

Der Herr ist mein Licht und mein Heil
möge Sein Licht durch mich leuchten
und den Menschen das Leben hell machen


2. Februar 2012

Maria Lichtmess

Fest der Darstellung des Herrn


Fest des gottgeweihten Lebens

115 Jahre Schwestern der St. Josefskongregation

 

 

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Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

weihnachten

Und das Wort ist Fleisch geworden

 

 

 

 

wort ist fleisch geworden

wir leben vom wort
vom guten wort, das uns zugesprochen wird
ohne wort kein leben
ohne wort kein sein

wir leben vom wort
vom guten wort, mit dem wir angesprochen werden
ohne wort kein leben
ohne wort kein sein

das wort ist fleisch geworden
hörbar
fassbar
unbegreiflich und doch begreifbar

unser gott ist das wort
unser gott spricht zu uns
unser gott spricht uns an

nur durch sein wort ward leben möglich
im anfang war das wort
und das wort ist fleisch geworden

hörbar
greifbar
angreifbar doch wunderbar
unbegreiflich

antworten will ich
unserem gott in jedem wort
zu ihm und
ihm in jedem menschen

 

Wort und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 

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Advent schmecken

Advent - sehen, hören, riechen, schmecken

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist.
Wohl dem, der auf ihn traut!
Psalm 34,9

Schmecken kann ich all die Kostbarkeiten deiner Schöpfung, Gott:
das Saure und das Süße,
das Herbe und das Liebliche.

Schmecken kann ich jedes köstliche Getränk,
das Brot und all das, was den Magen verwöhnt.

Aber,
mein Leben schmeckt nach mehr, 
denn du  bist da, Gott,
du siehst mich an,
gibst mir Würde.

Mein Leben schmeckt nach mehr,                    
da Jesus von Nazareth 
ein Vorgeschmack davon ist,
wie du selber bist, Gott.

Dank sei dir,
weil du mich auf den Geschmack bringst,
Jesus zu folgen
und mein  Leben zu kosten
– jeden Tag neu!

 

 

nach einem Gebet einer Besucherin
der Fachschule für Heilerziehungspflege in Ursberg

Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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stern

Advent - sehen, hören, riechen, schmecken

(Diesen Stern haben  zwei liebe Menschen gefaltet.)

 

gehen wir unseren lebensweg
immer dem stern nach
er will uns leiten
mögen wir ihn nicht aus dem blick verlieren
denn dann werden wir finden
die verheißung
das glück
das leben
und
wir werden handeln

 

Text und Foto:
Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 

 

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stern

 

 

Advent - sehen, hören, riechen, schmecken

 

 

 

 

Der Stern von Bethlehem ist
ein Stern in dunkler Nacht,
auch heute noch.
Edith Stein


Advent ist
unterwegs sein
auf ein Ziel hin
mit einer Orientierung
diese im Blick haben
denn
sie ist
immer da
auch
in dunkler Nacht

 

 

Text und Foto:
Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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voradvent

(Foto Anton Then)

   

Vor-Advent                   Advent
Vor-Weihnachten        Weihnachten

die letzten Tage zeigten
eigentlich sollte der Advent
sechs oder fünf Wochen dauern
damit
vor der Zeit der Märkte
doch noch wirklich Zeit
wäre
zur rechten Besinnung
auf den,
dessen Ankunft wir
erwarten wollen

die letzten Tage zeigten
eigentlich sollte der Advent
länger sein
denn diese Zeit der Spannung
und Erwartung
ist faszinierend
und
vor allem ist sie so
vielseitig

vergessen wir aber nicht
vor Rentier-, Engel- und Lichterglanz
es war ein kleines Kind
in der Krippe
das die Welt veränderte

 

 

(Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ)

 

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himmelgold

 

 

 

Allerheiligenhoffnung

Ein

goldener

Himmel

ist

über

uns

 

 

 

 

 

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

sanduhr  

Die Sanduhr

Zwei Gläser
miteinander verbunden
das obere Glas, mit Sand gefüllt,
entleert sich
der Sand fließt in das untere Glas.

Der Sand verrinnt
aber nicht irgendwohin
der Sand - er läuft nicht aus oder geht verloren
er füllt langsam und stetig das untere Glas
der Sand wird aufgefangen und gesammelt.

Mit dem Sand fließt die Zeit
Ich kann die Zeit nicht festhalten
alles vergeht
das Erfreuliche und das Traurige
was bleibt, ist Erinnerung.

Meine Zeit kommt aus Gottes Händen und
fällt in Gottes Hände.
Was zählt ist das Jetzt
Gott schenkt das „Jetzt“.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

manchmal ist es schwer
das licht zu sehen,
aber es ist da
leise





 

 

 

das wort ist fleisch geworden und hat unter uns gewohnt
(jo 1,14)


gott ist einer von uns geworden

er lieferte sich uns menschen aus
indem er mensch wurde

was wir aus ihm machen
das liegt an uns

was wir mit ihm machen
das liegt an uns

was wir ihn sein lassen
liegt das an uns?

er will in uns wohnen
in unserer kleinheit
in unserer schwäche
in unserer schutzbedürftigkeit
in unseren freuden
in unserer liebe





Text und Foto: Sr. M. Katharina Wildenauer


 

 

 

 

peruanisches jesuskind

 

 

 

Peruanisches Jesuskind
im Heiligenschein ist das Kreuz
bereits zu erkennen

 

 

 

 

advent

Advent

Advent ist die Zeit des noch nicht

aber bald

Advent ist die Zeit der Vorbereitung

auf den, der unser Leben hell machen will


Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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schirm

Du beschirmst mein Haupt
(Ps 140)

 

Guter Gott

Tag für Tag

hältst du deinen Schirm über mich

so mag mich kein Regentropfen erschrecken

kein Hagelkorn erschlagen

und kein zu heißer Sonnenstrahl mich verbrennen


Guter Gott

Tag für Tag

hältst du deinen Schirm über mich

schenk du mir den Mut und die Kraft

in deinem Schutz

meinen Schirm über die zu halten,

die meinen Weg begleiten.

 


Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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labyrinth

 

wege

jeder hat seinen ganz persönlichen Weg durch das Leben

einmal kann ich meinen Weg zuversichtlichen Schrittes gehen

ein anderer Mal setze ich bedächtig Fuß vor Fuß

oder ich zögere gar

manchmal tut es mir weh zu gehen

 

aber ich weiß

immer geht einer mit

er will mich führen

er will, dass ich zum wesentlichen finde

 

wie gehe ich meinen weg vor und mit gott?


Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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kreuz

Friedenskreuz und Tau

Christus
am Kreuz
du willst den Frieden
den Frieden in uns
den Frieden in der Welt

Christus
am Kreuz
du zeigst uns das Leben
Überraschungen gleich
im Brot, im Wasser, im Wein

Christus
am Kreuz
du willst, dass wir leben
aber auch Leben geben
zu uns komme dein Reich

Christus
am Kreuz
ein Stern, ein König
wirfst Strahlen weit
Strahlen der Hoffnung – einer Krone gleich

Christus
am Kreuz
du bist nicht fern in den Himmeln
weilst auf der Erde
in jedem von uns

Christus
am Kreuz
du verbindest Himmel und Erde
es komme dein Reich
dank dir für den Segen

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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friedhof

 

 

 

kehrt um und glaubt


alles liegt im ungewissen

gewiss ist nur das ende

glaube gibt uns das licht

auf dieses licht lasst uns hoffen und vertrauen

 

 

 

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

 

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torbogen Du führst mich hinaus in die Weite
Du machst meine Finsternis hell
Psalm 18

 

 

 

 

 

 

 

 

citypastoral

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreuz und Tau

Erlösung und Segen

Licht - auf den Labyrinthwegen meines Lebens

dabei sind

Geborgenheit

empfangen und geben

suchen und fragen

Urbilder des Lebens

Vorbilder des Glaubens

 

 

 

 


Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

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baum

 

 

ich darf wachsen
jeden tag
in deine nähe

ich darf wachsen
jeden tag
in meine tiefe

ich darf wachsen
jeden tag
nur
meine wurzeln muss ich pflegen
und
ein weites herz muss ich haben
für dich und deinen willen

ich darf wachsen
jeden tag
dabei bin ich nicht allein
denn
du bist bei mir
und
willst in mir wachsen

ich darf wachsen
jeden tag
dabei bin ich nicht allein
denn
du stellst menschen an mir an meine seite

ich darf wachsen
jeden tag
gib du mir kraft
die schmerzen, die unausweichlich sind, zu tragen
und
die freuden zu sehen

ich darf wachsen
jeden tag
doch nicht für mich allein soll dieses wachstum sein
Reich Gottes willst du damit sichtbar machen
so bitt ich
lass mich wachsen jeden tag
und
gib mir mut dazu

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

 

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ursberger kreuzigungsgruppe detail

 

ursberger kreuzigungsgruppe

 

 

Woran

halte ich mich


wenn


ich

unter dem Kreuz

stehe?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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licht

DU in mir
ich in DIR

DU trägst mich
ich trage DICH

doch nicht nur ich
auch die anderen


dies ist mir Hoffnung und Kraft
dies ist Auftrag und Verantwortung

Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

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inwachsendenringen

 

 

 

 


stehen bleiben
Ausschau halten
meine Sehnsucht wahrnehmen
meine Sehnsucht kennen

stehen bleiben
Ausschau halten
wahrnehmen, dass ich etwas bewege
wissen, was ich bewege

stehen bleiben
Ausschau halten
Abschied wahrnehmen
Abschied gestalten
loslasse


Text und Bild: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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vertrauen

ich traue mich
weil ich vertraue
dass Gott weiß
was heute gefragt ist

ich traue mich 
und versuche
zu hören
was Gott will

ich traue mich 
und danke
dass Gott mir zutraut
mit ihm zu leben

 

 

Text: Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ
Foto: Georg Drexel, Krumbach

 

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