Die heilige Familie
 

Maria schaut uns an als wolle sie sagen:

Seht, wen ich geboren habe!

Sie schaut aber auch nach oben, denn sie weiß, wer ihr das Kind geschenkt hat und wer das Kind ist.  Es ist Jesus, der einmal unser aller Retter sein wird.

Josef wirkt ruhiger, gelassener als Maria. Auch er schaut zu uns. Er legt seinen Arm schützend um Maria. Er ist bereit für Maria und das ihm anvertraute Kind zu sorgen.

Auf dem Arm Marias liegt das Kind.  Es breitet die Arme aus und ist offen für das, was kommen wird. Mit zufriedenem Gesicht vertraut sich Jesus Maria und Josef, ja uns Menschen an.

Wir Schwestern der St. Josefskongregation tragen alle den Namen Maria. Die Schwestern der St. Josefskongregation, die hier in Kloster Holzen auf dem Friedhof liegen, waren wie der hl. Josef und Maria bereit, für Gott und die Menschen zu leben. Sie widmeten sich der Sorge um die Menschen, in denen sie Jesus fanden.

Wie dieses Jesuskind vertrauten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kloster Holzen den Schwestern an. Heute vertrauen sie sich der Obhut der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

Wir wollen Gott mit diesem Grabmal für unsere Mitschwestern danken, die in dem Glauben an Jesus Christus wirkten, der für uns Mensch wurde, für uns starb und auferstand.

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Maria und Josef, ihr habt ja sagen können,
zu dem, was Gott von euch will.
Maria und Josef, ihr wart bereit,
für das Kind zu sorgen
und nahmt auf euch alle Ungemach und Mühe,
aber auch alle Freude.
Maria und Josef, ihr seid uns Vorbild im Glauben,
an den, der für uns Mensch wurde.
Maria und Josef, ihr seid uns Vorbild im Glauben,
an den, der für uns auf sich nahm,
das Leben und Sterben der Menschen.
 
Maria und Josef, ihr seid uns Vorbild im Glauben,
an den, der nicht im Sterben und Tod blieb,
sondern auferstand
und uns das ewige Leben schenken wird
in seiner himmlischen Herrlichkeit.
Maria und Josef, wir danken euch.
Helft uns zu leben und wirken nach eurem Vorbild.

 

Text von Sr. M. Katharina Wildenauer CSJ

 

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